Casino der Zeche Levin

Baudenkmal

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Gedenktafel am Baudenkmal

Die ehemalige Gesamtanlage des Steinkohlebergwerks Christian Levin, mit den Schächten Levin 1 und 2 und dem Wetterschacht Levin 3 sowie einer Brikettfabrik, erstreckte sich zwischen den heutigen Straßen Rauchstraße, Levinstraße, Haus-Horl-Straße und der Bottroper Straße. Nördliche Grenze war der Rhein-Herne-Kanal mit dem Zechenhafen.

Foto Zeche sw

Beginn der Schachtteufe war 1875. Förderung von 1863 bis 1959. Von 1938 bis 1958 wurden auch Bleierze gefördert.

Ab 1954 wurde auf der 9. Sohle in 975 Metern Tiefe der Untertageverbund mit der Zentralschachtanlage Sälzer-Amalie in Bergeborbeck hergestellt.

Belegschaftsstand in den letzten Jahren weit über Tausend. 1958 Beginn der Kohlenkrise. Stilllegung 1960. Abbruch 1966/67.

Christian Levin gehörte im Laufe seiner Geschichte verschiedenen Gesellschaften an, zuletzt seit 1943 zum Bergbaubereich des Krupp-Konzerns.

Zwischen Christian Levin und dem Stadtteil Dellwigs hatte sich zu allen Zeiten eine enge Zusammenarbeit herausgebildet.

Bürger- und Verkehrsverein Essen-Dellwig / Gerschede 1910 e.V.